Morgenwanderung 2017

Etwa 25 Heimatfreunde aus Garrel unternahmen unter der Leitung von Dirk Faß in der Nähe von Huntlosen bei sonnigem Wetter am Samstag, 29. April eine Morgenwanderung entlang der Hunte. Ausgangspunkt war um kurz nach 6:00 Uhr morgens das Gut Sannum, das ursprünglich ein Bauernhof war und seit 1960 der Stiftung Gertrudenheim gehört. Hier werden erwachsene Menschen mit einer geistigen, seelischen, körperlichen und mehrfachen Behinderung alters- und bedarfsgerecht in allen Phasen ihres Lebens betreut.

Die Hunte ist im Bereich Huntlosen weitgehend naturbelassen. Bis in die 50er Jahre war das Huntetal von der Eigendynamik des Flusses geprägt, sie verlegte ständig ihr Bett, Umlaufschlingen wurden abgeschnitten, flache und steile Uferabschnitte wechselten je nach Strömung, Sandbänke bildeten sich an beruhigten Abschnitten. Die Huntetalwiesen überschwemmten im Winter regelmäßig, was wegen der damit verbundenen Düngewirkung aus landwirtschaftlicher Sicht nicht unerwünscht war.

In heutiger Zeit ist die Hunte für den Erholungswert von großer Bedeutung. Fast überall laden Rad- und Fußwanderwege entlang des Flusses ein. Fußgängerbrücken sorgen für abwechslungsreiche Rundwanderwege. Ebenso findet man überall ruhige und stille Plätze zur Entspannung. Außerhalb der Brutzeit ist das Befahren der Hunte mit einem Kanu erlaubt. Nach diesem interessanten morgendlichen Gang durch die Natur gab es für die Garreler Heimatfreunde ein reichhaltiges Frühstück auf Gut Sannum.

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