Plattdeutsche Autorenlesung mit Renate Blauth. Bericht und Fotos hier.

 

Am Freitag, 21. März 2014 war Renate Blauth zu Gast beim Heimatverein Garrel. Im Kaminzimmer des Pfarrzentrums las sie aus ihrem ersten, in südoldenburger Platt geschriebenen Buch „Tauflaogen“. Es handelt sich dabei um Geschichten von Land und Leute, die nur das Leben schreiben kann. Sie sollten für alle Zeiten festgehalten werden, und das könne man nur auf Plattdeutsch, so ihre Erkenntnis. Die Geschichten und „Vertellsels“ kamen ihr so zugeflogen, taufloagen wie man auf Plattdeutsch sagt, als sie an ihrem ersten Buch „Späte Spuren – einen Vater hatte ich auch“ schrieb.

Renate Blauth schaffte es mit ihrer Art zu schreiben, aber auch wie sie es vortrug, dass Bilder ihrer Geschichten förmlich in die Köpfe der Zuhörer gezaubert wurden. Gebannt folgten sie ihrem Vortrag und so hat sich vermutlich jeder genau vorgestellt, wie es wohl an jenem Palmsonntag 1945 war, als die Kinder mit ihren Palmstöcken zur Kirche gingen oder wie Walter der Totengräber sich dabei mühte, einen Sarg doch noch in die passende Tiefe zu bekommen. Herzlicher Applaus war ihr gewiss.

In einer Pause wurde allen Anwesenden vom Vorstand des Heimatvereins Tee und Gebäck serviert. Arbeitskreisvorsitzende Maria Blömer und Vorsitzender Günter Buschenlange bedankten sich im Anschluss mit einem großen Blumenstrauß und ermutigten die Autorin, weitere plattdeutsche Geschichten zu veröffentlichen.

Hier einige Impressionen der Autorenlesung

Fotos: Franz Rempe, Günter Buschenlange

 

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